Security Engineering und Security Consulting von A-Z
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Security Engineering für Bauherr, Generalunternehmer und ArchitektVeränderungen beherrschen heisst insbesondere Risiken richtig beurteilen und in den Griff bekommen. Eine immer komplexer werdende Umwelt, gesellschaftliche Entwicklungen, verschärfte Gesetze, aber auch innerbetriebliche Abläufe, Technologien und daraus resultierende Abhängigkeiten, wachsender Wettbewerbsdruck und sich integrierende Märkte erhöhen die Risiken für ein Unternehmen. Schon kleinere Störungen infolge fehlender Sicherheitskonzepte oder ungenügender Sicherheitsplanung können zu Schäden führen, die Unternehmensziele, Ertragssicherung oder gar die Existenz eines Unternehmens ernsthaft gefährden. Das Security Engineering, die Sicherheitsplanung bzw. ein umfassendes Sicherheitskonzept kann wesentlich zur Sicherung der Produktionsprozesse und Services beitragen und leistet damit einen wesentlichen Anteil zur Ertragssicherung.
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Security Engineering - Sicherheitsplanung von A-Z für Bauherr, Generalunternehmung oder Architekt mit professioneller UnterstützungSecurity Engineering - Vorgehen und MethodikIn erster Priorität soll mit einem Minimuman Kosten die Risikoexposition des Unternehmens auf ein akzeptables Niveau reduziert werden. In der Folge wird für einen Neubau ein pragmatisches und zielorientiertes Vorgehen aufgezeigt. Die Sicherheitsplanung umfasst im Wesentlichen folgende Phasen: Phase 1: Vorprojekt
Phase 2: Bauprojekt - Baulich/technisches Sicherheitskonzept
Phase 3: Ausführung-Baubegleitung und Detailbearbeitung
Phase 4: Nutzungsphase
Hinweis:
Phase 1 - Security und Risk Engineering im VorprojektDie RisikoanalyseZusammenstellung eines für den Neu-/ Umbau relevanten Risikokataloges. Dabei werden für die einzelnen Risiken mögliche Szenarien beschrieben. Die einzelnen definierten Risiken werden hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie des möglichen Schadenausmasses qualitativ bewertet, wobei jeweils die betroffenen Schutzobjekte, Prozesse und möglichen Folgeschäden (Beeinträchtigung des Unternehmenserfolgs, Verlust der Marktposition) ausgewiesen werden. Die Risikoanalyse ist sodann in einem Workshop mit Vertretern des Bauherrn zu besprechen und ggf. anzupassen. Das Resultat der Risikoanalyse wird grafisch in einem Risikoportfolio zusammengefasst.
Sicherheitspolitik und SchutzzieleAusarbeiten einer auf die Firma zugeschnittenen Sicherheitspolitik in Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung, welche die im Betrieb anzuwendenden Sicherheitsstrategien definiert und die Grenzen der tragbaren, nicht tragbaren und überwälzbaren Risiken für Personen und Betrieb festlegt. Ausgehend von der Sicherheitspolitik (Sicherheitsleitbild) sind die Schutzziele zu formulieren. Schutzziele definieren die Höhe des anzustrebenden Schutzgrades. Sie basieren auf den vorgängig bewerteten Risiken und sind durch die Geschäftsleitung zu genehmigen. Die definierten Schutzziele wirken sich direkt auf die zu treffenden baulich/ technischen und organisatorischen Sicherheitsmassnahmen aus.
Sicherheitsorientierte Überprüfung des BauprojektsÜberprüfung des Projektes in Bezug auf Sicherheitskriterien anhand von Grundrissplänen, Schnitten, Fassadenansichten sowie Baubeschrieben. Aufzeigen von Schwachstellen und Formulieren von Massnahmenempfehlungen zuhanden der Projektverantwortlichen.
Sicherheitskonzept (Grobkonzept)Erstellen eines Sicherheitskonzepts (Grobkonzept), welches in knapper Form aufzeigt, wie und mit welchen Mitteln die formulierten Schutzziele zu erreichen sind. Massnahmenpakete baulich/ technischer und organisatorischer Art werden, unter Einhaltung objektspezifischer Randbedingungen, definiert. Das Grobkonzept behandelt unter anderem die folgenden Teilschutzbereiche: Beispiele:
Ohne verantwortungsbewusstes Sicherheitsdenken mit Planung der Sicherheit und kompetentem Umsetzen der Massnahmen kommt das nächste Unglück bestimmt! Bei plötzlichem Eintreten eines Ereignisses ist man jedoch froh, rechtzeitig vorgesorgt zu haben."
Phase 2 - Security und Risk Engineering im BauprojektBaulich-technisches SicherheitskonzeptNach Genehmigung des Grobkonzeptes durch die Projektverantwortlichen, sind basierend auf die Sicherheitszonenpläne und Zonenübergänge das detaillierte verbale baulich/ technische Sicherheitskonzept und die entsprechenden Sicherheitskomponentenpläne zu erarbeiten.
Sicherheits-AnforderungsspezifikationenDer Sicherheits-Anforderungskatalog enthält die technische und funktionelle Beschreibung der Sicherheitsanlagen und -einrichtungen. Er bildet die Grundlage für die Submissionen. Die durch die Lieferanten abzugebenden Dokumentationen für die Sicherheitsanlagen und -einrichtungen sind hier ebenfalls aufzuzeigen.
Beurteilung der eingereichten AngeboteDie Angebote sind in technischer Hinsicht auf die Einhaltung der Anforderungsspezifikationen zu überprüfen und ggf. - wenn vom Bauherrn gewünscht - auch auf preisliche Aspekte (Offert-Gegenüberstellung) zu untersuchen.
Projektbegleitung und -koordinaionWährend der ganzen Projektdauer sind die Projektverantwortlichen in sicherheitsrelevanten Problemstellungen zu unterstützen. Insbesondere ist die Koordination zwischen den Lieferanten der einzelnen Sicherheitsanlagen und -einrichtungen zugewährleisten, damit eine vollständige und aufeinander abgestimmte Erstellung erfolgt. Weiter ist eine termingerechte Behandlung und optimale Integration der Sicherheitsaspekte in das Gesamtprojekt anzustreben.
Phase 3 - Security und Risk Engineering während der AusführungBaubegleitung und DetailbearbeitungVon der Überprüfung der Ausführung bis zu den Abnahmen beziehungsweise der Inbetriebnahme ist sicherzustellen, dass die spezifizierten Massnahmen konsequent und qualitativ den Anforderungen entsprechend realisiert werden. Die Implementierung der Massnahmen ist mittels periodischer Überprüfungen zu kontrollieren. Insbesondere die Umsetzung der Sicherheitsmass-nahmen sowie die Sicherstellung der Folgerichtigkeit (z.B. bei Projektänderungen) ist laufend zu überwachen.
Abnahmen der Sicherheitssysteme und -anlagenAbnahme der Sicherheitsanlagen und -einrichtungen mit Vollständigkeitskontrolle sowie integrierten Funktionstests. Die Kontrolle der Dokumentation (Betriebsanleitungen, Pläne, Schemas usw.) ist ebenfalls ein Bestandteil der Abnahme. Mängel sind in einem Abnahmeprotokoll mit Behebungstermin und Verantwortlichen festzuhalten. Die Behebung der Abnahmependenzen sowie Garantiearbeiten sind zu überwachen.
Instruktion - AusbildungIn Zusammenarbeit mit den Lieferanten sind die Benutzer der Anlagen und Einrichtungen anwenderorientiert zu nstruieren.
Phase 4 - Security und Risk Engineering während der NutzungsphaseSicherheits- und NotfallorganisationBereits parallel zur Erarbeitung des baulich/ technischen Sicherheitskonzeptes (Phase 2) ist die Sicherheits- und Notfallorganisation im Aufbau und Ablauf zu definieren (z.B. Evakuierungskonzept). In der Phase 4 ist die Organisation in das Gesamtkonzept zu implementieren.
SensibilisierungDie Mitarbeiter sind im Verhalten in Notfällen (z.B.Brandfall, telefonische Drohungen) mittels Schulung/ Instruktion regelmässig zu sensibilisieren.
Periodische Sicherheits-AuditsPeriodisch ist zu überprüfen, ob die dem vorhandenen Sicherheits-konzept zugrunde liegenden Randbedingungen noch aktuell sind. Änderungen in der Bedrohung, der Nutzung von Gebäudebereichen, der Bedeutung einzelner Funktionen usw. erfordern eine Überprüfung und allenfalls Anpassung des Sicherheitskonzepts.
Business Continuity und Recovery PlanningDie Geschäftstätigkeit stellt hohe Anforderungen an die Informatik und das Gebäudemanagement. Der Ausfall der Gebäudeinfrastruktur, kann den Ausfall von Informatikdienstleistungen bewirken und zu einem Ausfall der Geschäftsprozesse eskalieren. Für den Krisenfall sind darum Katastrophen-, Ausweich- und Wiederanlaufpläne (Recovery Plan) zu erarbeiten. |
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